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Mit dem richtigen Hilfsmittel verliert Karin schnell viele Kilos

Karin Fälldin war derart übergewichtig, dass die Mitarbeiter des Örnsköldsvik Krankenhauses in Schweden sich nicht trauten, ihr aus dem Bett zu helfen. Der Name der Lösung lautete Viking L und damit war Karin schließlich in der Lage aufzustehen. Dank des Liko Lifters schritt ihre Rehabilitation schnell voran.

– Es war wirklich sehr lustig, so gut gehen zu können. Meine Freunde sind der Meinung, dass ich jetzt zu schnell gehe, sagt sie lachend.

Seit vergangenem Herbst hatte Karin Fälldin große Problem sich zu bewegen. Aufgrund einer vorangegangenen Verletzung am Fuß hatte sie Probleme beim gehen, außerdem hatte sie jedoch noch eine Wunde am Bein, die einfach nicht heilen wollte. Es wurde sehr schwierig für Sie, die Treppen in ihrer Wohnung zu steigen, vom Gassigehen mit ihrem Hund gar nicht zu sprechen. In ihrem Körper sammelte sich eine Menge Flüssigkeit an, wodurch sich ihre Gewichtsprobleme verschlimmerten. Sie näherte sich einem Gewicht von 200 kg. Am Tag vor Silvester wurde sie krank, bekam hohes Fieber und wurde ins Örnsköldsvik Krankenhaus eingeliefert.

– Es war reines Glück, dass ich dort eingeliefert wurde, da ich aufgrund einer Blutvergiftung ins Koma fiel, sagt Karin.

Zwischen Leben und Tod

Ein paar Tage lang schwebte sie auf der Intensivstation zwischen Leben und Tod. Als die Wunde am Bein langsam zu heilen begann, hatte Karin jedoch immer noch nicht genügend Energie um aufzustehen. Die Ärzte merkten an, dass es nur eine Lösung gab: Karin musste abnehmen. Als sie nämlich bei der Aufnahme ins Krankenhaus gewogen wurde, blieb die Waage bei 198 kg stehen.

– Man sagte mir, dass ich andernfalls einfach gestorben wäre, da mein Körper nicht damit fertig wurde.

Natürlich hatte ich bereits früher darüber nachgedacht abzunehmen, jedoch war mir nicht bewusst gewesen, wie ernsthaft es um mich stand. Ich wog immer viel, aber jetzt war ich in einem ernsthafteren Zustand als ich gedacht hatte. Da sich in Karins Körper jede Menge Flüssigkeit angesammelt hatte, wurde ein Katheter gesetzt und ein harntreibendes Mittel verabreicht. Damit begannen die Kilos letztendlich zu purzeln. Sie verlor 50 kg in zwei Wochen.

– Ich konnte es nicht glauben. Offensichtlich hing es auch mit meinen veränderten Essgewohnheiten und u.a. damit zusammen, dass ich mehr Gemüse aß, gibt sie zu.

Zeit aufzustehen

Ein Problem blieb jedoch nach wie vor bestehen. Die Mitarbeiter fanden, dass es Zeit für sie war aufzustehen, aber niemand hatte wirklich das Vertrauen darin, dass sie über die nötige Kraft verfügen würde, selbständig aufzustehen. Es wurde dringend etwas benötigt, das Karin unterstützen konnte, so dass sie sich traute es zu versuchen. Anna Stenfors, Likos Außendienstmitarbeiterin dieses Gebiets und autorisierte Ergotherapeutin, hatte die Lösung.

– Viking L verfügt über eine Tragfähigkeit von 250 kg, die in diesem Fall auch benötigt wurde. Darüber hinaus ist der Viking, dank seiner Armstütze, ein besonders geeignetes Hilfsmittel für Gehübungen. Mir wurde bewusst, dass es dringend war, da es Karin nicht einmal erlaubt wurde, am Bettrand zu sitzen, bevor ich dort ankam, sagt Anna.

Sobald der Viking Lifter geliefert worden war, konnte Karin sich aufsetzen. Mit der weichen Lifthose konnte sie bereits am ersten Tag vom Bett auf den Stuhl gelangen. Dann war es Zeit, ihre eigene Kraft zu testen.

– Ich wusste selbst nicht, ob meine Beine mich tragen würden, aber ich stand fast selbständig auf. Es war sehr schön und beim dritten Mal ging ich bereits ohne Hebegurt, mehr wie mit einer Gehhilfe. Da mir dabei recht schwindlig wurde, war es gut, die Armstütze zum Abstützen zu haben. Es war ein gutes, sicheres Gefühl mit dem Lifter, er fühlte sich sehr stabil an, sagt Karin.

Elisabet Gustafsson ist Physiotherapeutin auf der medizinischen Station und ist fasziniert von der unglaublich schnellen Rehabilitation Karins.

– Wir hätten uns nie getraut, ihr ohne den Liko Lifter bereits so früh zu helfen und es hätte dadurch auch viel länger gedauert. Aber das war super. Es fühlte sich soviel sicherer für jene von uns an, die helfen konnten, da der Lifter sowohl als Starthilfe dienen als auch das Aufstehen erledigen konnte, sagt Elisabet zu Karin, die zustimmend nickt.

Von Anfang an war der Gedanke an jene, für die wir unsere Produkte entwickeln, das wichtigste Leitmotiv. Unser Konzept spiegelt unsere Vision in unserer tagtäglichen Arbeit wider - die Lebensqualität sowohl für Patienten als auch für Pflegekräfte weltweit zu verbessern.